Emu – ein Gartenmöbelhersteller im Aufschwung

Ein kleines bisschen Italien direkt vor der Haustüre? Die Möbel von Emu zaubern italienischen Flair und ihr Garten wird zu einer Oase der Erholung und Entspannung.
Emu, das ist eine italienische Firma, die sich schon in den 60er Jahren auf die Herstellung von Outdoor-Möbeln spezialisiert hat. So konnte die Firma die Kenntnisse in der Metallverarbeitung, die für ihre Herkunftsregion Umbrien typisch sind, optimal einsetzen und einen großen Nutzen daraus ziehen.
Bereits in den darauffolgenden Jahrzehnten wurde das Unternehmen im Bereich der Gartenmöbel auf dem Weltmarkt führend.
Nach einigen Umwälzungen innerhalb der Firma ist sie seit März 2009 wieder vollständig in italienischem Besitz und wird von ihrem langjährigen Vorsitzenden Riccardo Biscarini geleitet. “Made in Italy” steht für Qualität und Fortschritt und darauf legt das Unternehmen größten Wert.
Emu deckt mit seiner Vielfältigkeit in der Produktion ein sehr breites Spektrum ab, vor allem auch, da im Laufe der Zeit viele renommierte Designer für den Hersteller Entwürfe anfertigten. In jüngster Zeit findet man unter ihnen Größen wie Carlo Colombo, Paola Navone, Arik Levy und viele mehr.
Die Möbel von Emu sind in vielen Variationen verfügbar und gerade das macht sie so interessant und hebt sie von ihren Mitbewerbern ab. So kann der Kunde beispielsweise zwischen verschiedenen Materialien und der passenden Farbe wählen.
Vor allem in Luxushotels ist Emu mit seinen Designeinrichtungsgegenständen immer wieder gerne vertreten. An der Costa Smeralda in den Colony Hotels, im Park Hyatt in Madrid, im Esedra in Rom und in noch vielen weiteren Städten sind die Möbel dieser Marke des mediteranen Stils zu finden.
Bei design-bestseller.de ist Emu natürlich auch vertreten. Lassen Sie sich doch ein wenig inspirieren und stöbern sie auf der Homepage.

GANDIA BLASCO – der Hersteller für Außenmöbel

Bei dem herrlichen Wetter, das uns diesen März soviel Sonne und Wärme schenkt, wird es Zeit, Ihnen mal wieder einen Möbelhersteller zu präsentieren, der sich ganz auf die Fertigung von Möbeln im Außenbereich spezialisiert hat. GANDIA BLASCO ist ein Unternehmen, das sich über die Jahre emporgearbeitet hat und über Umwege zu dem wurde, wie wir es heute kennen.

Begonnen hat damals, im Jahre 1941, alles mit der Produktion von Decken, hauptsächlich für die Armee und die Krankenhäuser. Das Land befand sich im Krieg und daher war alles auf eine schnelle und einfache Fertigung ausgerichtet. Der Unternehmensitz war in Ontinyent (Valencia), einer Ortschaft die damals berühmt für seine Textilindustrie war. Schnell wuchs die Firma unter der Leitung von José Gandía-Blasco, dem Vater des heutigen Vorstandsvorsitzenden José Antonio, und wurde rasch zu einem Erfolgs versprechenden Unternehmen mit ca. 100 Mitarbeitern aus der Umgebung.

40 Jahre lief das Unternehmen sehr gut bis die starke Konkurrenz aus dem Ausland billigere Preise bei gleichbleibender Qualität lieferte und GANDIA BLASCO bald ziemlich in seiner Existenz gefährdete. Wenn das Unternehmen bestehen wollte, wurde eine Wende im Unternehmenskonzept unausweichlich.
Und diese kam – mit dem Sohn José Antonio, der allmählich mehr Verantwortung zu übernehmen begann und frischen Wind ins Haus brachte. Das Unternehmen musste modernisiert werden, das stand schnell für ihn fest. Er entwickelte dann auch alsbald zusammen mit den Designerinnen Marisa Gallén und Sandra Figuerola das Logo des Unternehmens, das bis heute besteht, nämlich eine  kleine, stilisierte Katze. Sie steht stellvertretend für das traute Heim, das man mit Gemütlichkeit und Wohlbehagen verbindet. Natürlich musste nun auch das Produkt ein wenig Neuerung erfahren und so machten sich die Designerinnen erneut ans Werk und entwarfen farbenfrohe Teppiche. Eine dritte im Bunde, Lina Vila, designte eine Kollektion Kinderteppiche, die von vollem Erfolg gekrönt war und bald kamen Nachfragen aus ganz Europa. Der Durchbruch in eine neue Ära schien geschafft. Vor allem als das Unternehmen 1990 mit dem Impiva Preis für Innovation ausgezeichnet wurde.
In den nächsten Jahren etablierte sich das Unternehmen im Textilmarkt und ging bald dazu über seine Kollektionen zu erweitern und auch Produkte wie Betttücher, Bettdecken und Kissen mit einzubeziehen. Dabei zeichneten sich die Produkte immer in hohem Maße in Innovation und Exklusivität aus.

1996 ließ sich José A. von dem Architekten Ramón Esteve ein Haus auf Ibiza bauen. Mit dem Architekten gemeinsam begann er für die Terrasse des Hauses schöne Außenmöbel zu entwerfen und schon war eine neue Idee geboren. Aus den Außenmöbeln wurde schnell eine ganze Kollektion, die unter dem Namen “Na Xemena” berühmt wurde und bis heute das Goldstück der Firma ist. Design kombiniert sich in den Stücken mit höchstem Komfort und Funktionalität mit höchster Ästhetik. Noch heute ist diese Philosophie das Leitbild des Unternehmens.

Heute widmet sich die Firma ausschließlich den Produkten und Möbeln im Außenbereich. Und noch immer beteiligt sich Ramón Esteve aktiv an dem Entwurf und der Entwicklung neuer Produkte. Pablo Gironés wurde zum Geschäftspartner und kümmert sich außerdem um Marketing und Produktmanagement.
Die Firma ist heute in der ganzen Welt vertreten und es arbeiten renommierte Designer an den Kollektionen des Unternehmens.

Den ehemaligen Textilbereich hat 2008 die Tochterfirma GAN übernommen.


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Der Frühling ist da :-) !!!
Und mit ihm die Sonne, die zwitschernden Vöglein im Garten, die frische und verheißungsvolle Frühlingsluft und die unbändige Lust hinaus ins Freie zu gehen und die wärmenden Sonnenstrahlen auf Gesicht und Armen zu spüren.
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Bei uns finden Sie namhafte Outdoor-Möbelhersteller wie Emu und Driade, sowie Jan Kurtz und DEDON, über die ich bereits in meinen zwei letzten Blogeinträgen berichtet habe. An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal gesondert auf die neue Kollektion PLAY with DEDON von dem Designer Philippe Starck verweisen.
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Mit sonnigen Grüßen,
Ihre Mia

Die DEDON Story

Mit Stolz kann der Möbelhersteller DEDON von sich behaupten, einen besonderen und einmaligen Weg zum Erfolg beschritten zu haben. Die Geschichte wie DEDON zu dem Unternehmen wurde, das es heute ist, ist sicher einzigartig und vor allem erzählenswert. Mit viel Kraft, Energie und dem Glauben an die eigenen Träume, ist DEDON gewachsen und innerhalb eines Zeitraumes von 20 Jahren zu einem weltweit führenden Outdoor-Möbelhersteller geworden, der heute seine Produkte in über 80 Ländern verkauft.

Am Anfang stand eine Vision. Eine Vision von Bobby Dekeyser, dem jungen Hoffnungsträger des TSV 1860 München, der für den Verein im Tor stand und nach einem schweren Schlag ins Gesicht im Münchner Krankenhaus lag. Dort hatte er viel Zeit sich um sich und seine Zukunft Gedanken zu machen und entschied – zumindest für seine Umwelt – völlig unvermittelt, dem Profisport den Rücken zu kehren und sein eigenes Unternehmen zu gründen.
Nun, es war klar, Bobby wollte Unternehmer werden. Ganz so klar war allerdings nicht, was er eigentlich verkaufen wollte. Das heißt, es musste zu erst einmal eine Idee her, was das Unternehmen in spe denn vermarkten würde. Allerhand wurde zusammen mit der ganzen Familie ausprobiert. Bemalte Skier, Bastgiraffen und vieles mehr. Unter anderem entwickelte Bobby mit Hilfe seines Onkels (er war Kunsstoffexperte) eine Kunstfaser, die zugleich weich und wetterfest war und sich wunderbar für Outdoor-Möbel eignen würde. Somit war die Idee geboren: es sollte eine Unternehmen für Outdoor-Möbel entstehen.
Nun mussten natürlich die richtigen Kontakte her. Auf der Messe in Köln entdeckt Bobby Dekeyser wunderschöne Rattanmöbel, die von der philippinischen Insel Cebu stammen.  Seine DEDON Faser im Gepäck reist er nur wenige Tage später zu dem Geburtsort der meisterhaft geflochtenen Möbel und nicht viel später siedelt die Familie nach Cebu über. Als sie ein halbes Jahr später zurückkehren sind sie um viele Erfahrungen reicher und das Unternehmen DEDON ist zum Möbelhersteller geworden.
Die Familie bezieht nach ihrer Rückkehr einen alten und verfallenen Bauernhof in der Nähe von Hamburg, da die Lieferung von den Philippinen am Hamburger Hafen eintreffen und sie deswegen vor Ort sein wollen. Nun beginnt für Bobby eine schwere Zeit, nämlich seine Möbel an den Mann zu bringen. Ohne auch nur ein Konzept oder eine Unternehmensstruktur zu haben, reist er von Messe zu Messe und preist seine Möbel an. Vor allem seine Ausdauer, seine Energie, seine Überzeugung und seine unglaubliche Kraft sich nicht entmutigen zu lassen, sondern seiner Vision zu folgen, tragen ihn durch diese schwere und anstrengende Zeit, die Ende der 90er Jahre von Erfolg gekrönt sein wird. Durch sein positives Auftreten, seine Willensstärke, seine Aufgeschlossenheit und seine Persönlichkeit schafft er scheinbar das Unmögliche, nämlich dass DEDON Boden unter den Füßen gewinnt. Hervé Lampert  übernimmt die Direktion, seine Schwester Sonja denkt sich Marketing-Kampagnen aus, sein Onkel wird nicht müde die Kunststofffaser immer weiter zu optimieren und der Designer Richard Frinier entwirft erste Kollektionen für den Outdoor-Möbelhersteller DEDON.
Da das Unternehmen schnell wächst, beschließen Bobby und Hervé bald, eine eigene Produktiosstätte auf der Insel Cebu zu errichten. So haben sie die volle Qualitätskontrolle über ihre Produkte und sind nicht länger auf Zuliefererfirmen aus China und Thailand angewiesen.
Was nun weiter geschieht, ist schnell erzählt. DEDON beginnt um 80 Prozent jedes Jahr zu wachsen. Aus dem kleinen Familienunternehmen wird in unglaublichem Tempo ein Weltkonzern. Die Fabrikgebäude auf Cebu werden erweitert, der Bauernhof und auch die umliegenden Pferdeställe reichen längst nicht mehr als Lagerplatz aus. Ein internationales Vertriebszentrum in Barcelona entsteht und 2003 ist DEDON schon in über 30 Ländern vertreten.
Heute, 20 Jahre nach Gründung des Unternehmens ist die Anzahl der Mitarbeiter von 3 auf 3.000 gewachsen, die Möbel werden in über 80 Lädern verkauft, viele namhafte Designer entwerfen Kollektionen für DEDON.
Bei design-bestseller.de ist aktuell die Kollektion PLAY with DEDON, von Designer Philippe Starck entworfen, zu finden. Farben und Materialien für die Stühle sind frei wählbar und so kann jedes Möbelstück zu einem individuellen Einzelstück werden.

Der Möbelhersteller Jan Kurtz

Den Möbelhersteller Jan Kurtz kennen wir vor allem durch seine Sommerkollektionen – Gartenmöbel, insbesondere Liegen, Stühle und Tische scheinen das Steckenpferd von Jan Kurtz zu sein. “Charakter und Individualität”, das ist das Leitmotiv, dem sich der Geschäftsführer Jan Kurtz verschrieben hat. Besonders der eigene Stil soll durch JanKurtzMöbel betont werden. Außerdem schaffen die Möbel auch eine “starke Emotionalität für das Wohnen und Leben im eigenen Zuhause”, wie der Besucher auf der Webseite des Möbelherstellers erfährt.
Wichtig ist Jan Kurtz vor allem eines: dass die Rohstoffe, die für seine Möbel benötigt werden, überwiegend aus Europa stammen. Jan Kurtz  legt sehr großen Wert auf die Materialien und liefert so den Kunden die Garantie über ein wirklich hochwertiges Möbelstück.
Ansässig ist das Unternehmen rund um den Geschäftsführer Jan Kurtz im Süden Deutschlands, in dem kleinen Örtchen Affalterbach, das sich im Kreis Stuttgart befindet. Von hier aus hat sich Jan Kurtz einen Namen gemacht. So sind seine Möbel mitterweile fester Bestandteil renommierter Möbelmessen wie der imm cologne oder der ambiente in Frankfurt am Main.
Im Sommer bestechen die Möbel von Jan Kurtz durch ein unkompliziertes und beschwingtes Äußeres. Die Farbe weiß gilt als der neue Trend und gerade in der heißen Jahreszeit vermittelt sie das ideale Sommergefühl von Frische, Leichtigkeit und Unbeschwertheit. Außerdem ist weiß seit je her eine zeitlose Farbe und fügt sich somit nahtlos in das ohnehin zeitlose und intelligente Design der Möbel ein.

Designerpaar Scholten&Baijings

Stefan Scholten (geb. 1972) und Carole Baijings (geb. 1973), das berühmte niederländische Designduo, sind seit einiger Zeit der Star der internationalen Designszene. Das seit dem Jahre 2000 bestehende Paar hat für so bekannte und einflussreiche Hersteller wie Hay, Pastoe und Established & Sons Konzepte und Produkte entworfen und ist heute aus der Designwelt nicht mehr wegzudenken.
Die Konzeptlastigkeit, die den niederländischen Produkten zu eigen ist, haben die Designer hinter sich gelassen. Sie arbeiten mit subtilen Mustern, Pastelltönen, durchmengt von kräftigen Farben und einer minimalistischen Ausdruckskraft. Bekannt geworden ist das Duo mit ihren “Colour Plaids”, an sich einfache Produkte, die aber das Einrichtungsbild völlig verändern, mit  “Total Table”, ihrem Entwurf eines gedeckten Tisches, durch ihre Produktserie “Truly Dutch” in der sie traditionelle Möbel der Niederlande neu interpretieren und ihnen auf diese Weise ein neues Gesicht verleihen und nicht zuletzt durch ihr textiles Gemüse, das sie “Kommunikationsobjekte” nennen.
Allgemein lässt sich festhalten, dass handwerkliche Sorgfalt höchste Priorität hat und so der Grat zwischen Design und Funktionalität, den man in ihren Arbeiten vorfindet, optimal beschritten wird.
Muster und Farben spielen für die beiden Designer in ihrem Schaffensprozess eine zentrale Rolle. Alle Produkte sind mit Mustern, mit Farbstreifen und mit Formen überzogen. Der Blick des Betrachters wird so von der Form und Gestalt des Produktes abgelenkt und bleibt an der Oberfläche der Dinge haften. Dabei sind die Produkte aber keineswegs oberflächlich. Die verschiedenen Farben und Muster sind für die Designer Teil der Entstehungsgeschichte ihrer Produkte. Diese wollen sie dem Betrachter sichtbar machen und so nicht nur über die Entstehungsgeschichte eines einzelnen Produktes erzählen, sondern auch ihre tatsächlichen Geschichten in den Blickpunkt rücken. Besonders deutlich kommt dies beispielsweise bei ihren Boxen “Butte” zu Tage, die Scholten & Baijings für den Hersteller Established & Sons entworfen haben. Darauf erzählen sie, nach dem traditionellen Vorbild der Reisebehälter aus dem 16. und 17. Jahrhundert, an denen sie sich orientierten und auf denen damals Bilder von Walen und Polarbären abgebildet waren, die Fischer auf ihren Reisen sahen, unsere heutigen Geschichten über Tiere und Pflanzen, die auf der Roten Liste stehen und somit bedroht sind.

Auf der diesjährigen Möbelmesse imm cologne 2012 präsentierte das Designerpaar zwei neue Möbelstücke für die Hersteller Pastoe und Schönbuch.

Maison & Objet Paris

Auch dieses Jahr gehörte die berühmte Maison & Objet in Paris wieder zum Pflichtprogramm eines jeden Designfanatikers und Kunstliebhabers. Die Messe gilt seit Jahren als internationaler Branchentreff für Inneneinrichtung und Dekoration und bietet seinen Besuchern die einmalige Gelegenheit sich über aktuelle Trends rund um die Themen Möbel, Heimtextilien und Dekoartikel zu informieren.
Einer der diesjährigen Höhepunkte bildete mit Sicherheit der Auftritt des dänischen Möbelherstellers HAY, die mit innovativen Ideen und einigen Neuheiten von sich Reden machte.
Dazu gehört unter anderem der berühmte Stuhl About a Chair, designed by Hee Welling und Hay.
Form und Funktion waren schon seit je her die Säulen auf die Welling seine Entwürfe und Kreationen aufbaute. Mit seiner Kollektion des Stuhles About a Chair ist es ihm gelungen, eine Mischung aus Komfort, Ästhetik und Funktion zu erschaffen, die bahnbrechend sein dürfte. In seiner Schlichtheit wirkt der Stuhl sowohl elegant, als auch zurückhaltend und fügt sich auf wunderbare Weise in seine Umgebung ein. So kann er in ganz unterschiedlichen Räumen und auch in unterschiedlichen Funktionsweisen eingesetzt und gebraucht werden. Ja nachdem ob About a Chair an einem Küchen- oder Konferenztisch, in der Kantine, in einem Café oder in einer Empfangshalle steht, wirkt er auf ganz unterschiedliche Weise, schafft dabei aber scheinbar spielend leicht das fast Unmögliche: nämlich sich an fast jede erdenkliche Umgebung mühelos anzupassen und sich dort einzugliedern, als hätte er immer schon an genau diesen Ort gehört.
Derzeit gilt die Serie About a Chair zu Recht als eine der besten auf dem internationalen Designmarkt.
Ab März ist die neue Kollektion auch in unserem Online-Shop design-bestseller.de erhältlich!

Sonderausstellung im Museum für Angewandte Kunst Köln

Exklusive Architektenmöbel der letzten 100 Jahre sind das Thema der Sonderausstellung des Museums für Angewandte Kunst Köln. In der Ausstellung, die parallel zu der imm cologne und den Passagen in Köln gestartet ist, kann man noch bis zum 22. April die oft skurril oder futuristisch anmutenden Möbelstücke, die von renommierten Architekten entworfen wurden, bestaunen.
Heutzutage ist Möbel- oder Produktdesignein eigener Berufszweig. Das war zu Beginn des 20. Jahrhunderts allerdings noch nicht der Fall. Damals wurden Möbel und das passsende Interieur zu vielen Bauwerken meist von den Architekten selbst entworfen. Auf dem Markt gab es nichts gestalterisch Passendes zu ihren Bauprojekten und so kreierten sie das Inventar für ihre Häuser nach ihren eigenen Vorstellungen. Heute zählt der Produkt- und Möbeldesigner längst zu einer eigenen Berufsgruppe und so gibt es dementsprechend eine große Vielfalt an gut gestalteten Möbeln. Daher kommt es nur noch in seltenen Fällen vor, dass sich der Architekt selbst die Mühe macht seine eigenen Möbel zu entwerfen.
“Von Aalto bis Zumthor: Architektenmöbel” heißt die Ausstellung, die das Museum für Angewandte Kunst zu diesem Thema veranstaltet. Darin soll vor allem den Fragen nachgegangen werden, inwieweit sich Möbel, die von Architekten entworfen wurden, von solchen, die aus der Feder eines Designers stammen, unterscheiden, bzw. ob sie sich überhaupt unterscheiden. Zeigen sich beispielsweise ästhetische Vorlieben oder gibt es Unterschiede im Stil? Wie unterscheiden sich die Herangehensweisen, wie die Entwürfe? Gibt es bestimmte Merkmale, die entweder für Architekten oder Designer typisch sind?
Solche und ähnliche Fragen versucht die Ausstellung seinen Besuchern zu beantworten.
Ausgestellt sind funktionale, skulpturale, organische und viele weitere Forme, die durch ihr Design überraschen, verwundern, erstaunen, gefallen…
Es handelt sich ausschließlich um Einrichtungsgegenstände, die von Architekten entworfen wurden, die sich eigentlich ganz auf das Bauen konzentrieren und sich nur hin und wieder der Erschaffung neuer Möbel widmen. Das Kölner Museum kann dabei selbst auf einen reichen Fundus von renommierten Architekten wie Marcel Breuer, Egon Eiermann und Alvar Aalto zurückgreifen. Hinzu kommen die ganz Großen der heutigen Architekturszene, nämlich Ausstellungsstücke von Norman Foster, Zaha Hadid, Daniel Libeskind und Frank Gehry.

Unser Produkt des Monats – Norm 03 von Normann Copenhagen

Ich möchte Ihnen heute unser Produkt des Monats Februar vorstellen. Die Wahl fiel auf eine Hängeleuchte, die sich über die Jahre in Designerkreisen einen Namen gemacht hat. Die Rede ist von der Norm 03, einer Lampe, die Britt Kornum 2003 entworfen hat. Zuerst war die Leuchte nur für den Eigengebrauch bestimmt. Sie hing über dem Esstisch der Designerin, wo sie großen Anklang unter den Freunden fand. Diese waren so begeistert von Britt Kornums Werk, dass sie Schöpferin ermutigten, sich mit ihrem Entwurf an die dänische Firma Normann Copenhagen zu wenden. Diese vermarktet die Lampe bis heute erfolgreich in aller Welt. 2003 wurde sie mit dem Formland Award ausgezeichnet und 2004 erhielt sie den Titel „Best Item“ auf der IMM Cologne, eine sehr begehrte Auszeichnung.

Bezeichnend sind die organische Struktur und die lebendige Form der Lampe. Diese verstärkt sich, wenn das Licht eingeschaltet ist, sodass der Raum von Mustern aus Licht und Schatten überzogen wird. Ein lebendiges Spiel scheint sich an den Wänden widerzuspiegeln.

Britt Kornum studierte an der Universität für Architektur und Möbeldesign in Aarhus, Dänemark.

Die Grenze zwischen Kunst und Design

Wo beginnt Design? Wo endet Kunst? Ist Design Kunst oder umgekehrt Kunst manchmal auch Design?

Viele Designobjekte erinnern doch vielmehr an Kunst als an Design, oder nicht? Bedingen sich beide Begriffe gegenseitig oder sollte man sie vielmehr getrennt voneinander betrachten, wo es doch in einigen Fällen offensichtlich wird, dass sich Designer von Künstlern inspirieren lassen und umgekehrt? So fällt es doch beispielsweise schwer Marcel Wanders’ Riesenkakteen nur mehr als Design zu betrachten und den künstlerischen Aspekt beiseite zu lassen.

Betrachten wir zunächst eine kurze Definition des Wortes Kunst. Im Wörterbuch der deutschen Sprache steht geschrieben, Kunst sei eine „schöpferische Tätigkeit des Menschen mit Tönen, Sprache oder verschiedenen Materialien.“ Außerdem umfasst Kunst in weitem Sinne „alle Werke eines Künstlers oder eine Epoche“. Letztlich finden wir als dritte Abgrenzung den Begriff Kunst als „Fertigkeit oder Fähigkeit (auf einem bestimmten Gebiet).“Als Design hingegen wird laut Duden „die formgerechte und funktionale Gestaltgebung und die so erzielte Form eines Gebrauchsgegenstandes“ bezeichnet. Hier wird die Abgrenzung der beiden Begriffe relativ klar ersichtlich. Kunst versteht sich als schöpferische Gabe, als eine bestimmte Fähigkeit, als ein Mittel des Ausdrucks seiner Fertigkeiten und weiter seiner Emotionen und Ideen. Hierbei muss nicht unbedingt ein bestimmter Zweck erfüllt werden. Vielmehr reicht es dem Künstler oft, etwas darzustellen, etwas zu präsentieren, das seine innere Welt, seine Seele offenbart und zum Ausdruck bringt. Design hingegen verfolgt einen bestimmten Zweck, nämlich den Zweck formgerechte und funktionale Gegenstände zu gestalten, einem Gebrauchsgegenstand eine bestimmte Form zu geben. Auch Konstantin Grcic, einer der meist gefragten Designer unseres Zeitalters, zieht eine klare Trennlinie zwischen Kunst und Design. Designer „arbeiten immer im Kontext der Industrie,“ so seine Meinung. Und weiter: „Die Industrie stellt ganz konkrete Anforderungen und Bedingungen an den Designer.“ Ein Designer bleibt zum Beispiel dem ökonomischen und ökologischen Markt unterlegen, der einen Kosten-Nutzen-Faktor vorgibt und letztendlich darüber entscheidet, ob sich die Produktion eines Designerstückes lohnt oder nicht. Die Kunst im Design ist es, trotz der bestehenden Anforderungen an das Produkt, seine Kreativität spielen zu lassen und Autor des geschaffenen Objektes zu bleiben und ein Ergebnis mit der eigenen „künstlerischen Note“ zuzulassen.

Ein klarer Leitsatz des Designs ist – trotz aller Anforderungen und Bedingungen –: „Es muss wehtun“, so der Hamburger Sammler Falckenberg. Denn nur dadurch werden neue Wege eröffnet, neue Sichtweisen geschaffen und nur durch ihre radikale Umsetzung erlangten viele Objekte Kultstatus.

Festzuhalten bleibt der Kunstbegriff als ein freier, grenzüberschreitender und emotionaler Raum ohne Regeln und Bedingungen. Ein Designer hingegen bleibt an bestimmte Maßstäbe gebunden, schafft allerdings das schier Unmögliche, nämlich trotz bestimmter Anforderungen stets Autor seiner Werke zu bleiben und dabei Grenzen immer wieder herauszufordern, in Frage zu stellen und das ein oder andere Mal zu überwinden und etwas ganz Neues und Innovatives zu schaffen – ein Werk, an dem sich Generationen nach ihm noch orientieren werden.